Sonntag, 25. April 2010 um 17:25


     Der TV auf Langeoog

     2010

Alle Jahre (vielmehr alle zwei Jahre) wieder fand die Gemeinschaftsfahrt des Turnvereins nach Langeoog statt. Diesmal fuhren wir vom 12. – 14. März mit 40 Turnerinnen und Turnern auf die Insel. Während wir Bensersiel bei kaltem, regnerischem Wetter mit der Fähre verließen, erreichten wir Langeoog bei zwar immer noch kalten Temperaturen, aber es war von oben trocken.

Das Freizeitheim Lemgo hatten wir an diesem Wochenende für uns allein und konnten uns darin prima breit machen. Auch wenn die meisten, wie in einer Jugendherberge üblich, zum Duschen etc. „übern Flur“ mussten, waren alle mit der Unterbringung zufrieden.

Nach dem Einrichten der Zimmer konnten sich alle mit der Insel vertraut machen. Abends ging es nach einem leckeren Essen zu einem gemütlichen Beisammensein in die Gaststätte „Sonnenhof“, bekannt auch als Lale-Andersen- Haus. Auch hier hatten wir die Räumlichkeiten für uns allein und konnten uns bei netten Gesprächen noch besser kennenlernen. Wenn es hieß „Es gibt Friesengeist (bzw. auf Langeoog Dünengeist)“, kam ich wieder zum Einsatz: Dieser brennend servierte Hochprozentige muss ja mit dem richtigen Spruch gelöscht werden und das ist nun einmal meine Aufgabe, die ich immer wieder gern übernommen habe.

Und weil wir abends alles aufgegessen und ausgetrunken hatten, lachte am Samstagmorgen auch die Sonne vom Himmel. Viele nutzten das herrliche Wetter zu einem ausgedehnten Strandspaziergang (dick eingepackt gegen den kalten Wind), einige erkundeten den Ort und eine Gruppe machte sich mit Fahrrädern auf den langen Weg zum Ostende der Insel.

Von jeder Fahrt gibt es immer etwas Besonderes zu erzählen. Diesmal traf es die Radfahrergruppe. Eine der Radfahrerinnen hatte nämlich, am Ostende angekommen, das Rad ordentlich abgeschlossen, dann aber den Schlüssel verloren. Dieser fand sich auch nach längerem Suchen nicht wieder. Erst nachdem mit Hilfe einer Eisensäge, die von einem 4 km entfernten Hof besorgt werden konnte, das Schloss geknackt wurde, war der Weg nach Hause wieder möglich.Am Nachmittag vergnügten sich einige beim Bosseln, wo wir uns mit Glühwein warmhielten und ob einiger Missgeschicke viel zu lachen hatten. Abends wurden wir im Haus Lemgo u.a. durch den „extra eingeflogenen, französischen Künstler Pierre“ (Michael Rüsenberg) mit lebenden Kunstwerken erfreut.

Nach einem weiteren Vormittag zur freien Erkundung verließen wir am Sonntagnachmittag leider wieder die Insel. Aber, wir kommen wieder! Versprochen!
Weitere Bilder vom Trip nach Langeoog in Kürze unter "Bildergalerie".